Zubehör für Wintergartenmarkisen


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Zahlreiche Markisen Bauarten

Unterschiedliche Markisen für den Außenbereich

Kassettenmarkisen für die Wintergartenbeschattung sind eigentlich nur eine abgeänderte Form der Gelenkarmmarkise. Der einzige Unterschied besteht darin, das diese Wintergartenmarkise noch von einer sogenannten Kassette umschlossen sind. So sind sie vor schlechter Witterung und nassem Wetter abgeschlossen. Besonders im eingefahrenen Zustand sind die Kassettenmarkisen durch den Kassettenkasten vor Schnee, Regen und Schmutz bestens geschützt, liegen die Gelenkarme sowie die Markisenrollen doch sicher im Inneren der Kassette verborgen. Dies erhöht die jeweilige Lebensdauer der Wintergartenmarkise erheblich. Das Prinzip der Verwendung ist allerdings das Gleiche. Das Markisentuch wird für die Wintergartenbeschattung über die vorhandenen Gelenkarme gezogen und wird somit bei Bedarf von der eingebauten Markisenrolle abgerollt. Beim Einfahren der Wintergartenmarkise wird sie sauber und faltenfrei wieder aufgerollt. Der Kassettenkasten selber hat auf den Gebrauch oder die Funktion keinen weiteren Einfluss, sondern dient nur dem Schutz der Wintergartenbeschattung. So haben Kassettenmarkisen, was dabei kaum verwundert, eine wesentlich längere Lebensdauer. Richtig geschützt sind sie allerdings auch nur im geschlossenen Zustand. Bei starkem Regen oder Sturm kann die Kassette der Wintergartenmarkise keinen Schutz liefern, wenn diese ausgefahren ist. Hierfür gibt es ja, wie bereits erwähnt, den Wind- und Regenwächter, der bei einer Wetterveränderung die Wintergartenmarkise automatisch in die Kassette einfahren lässt.



Vollkassettenmarkisen sind die optimale Form der Kassettenmarkisen. Wie der Name schon sagt, sind diese im eingefahrenen Zustand komplett geschlossen, d. h. es ist absolut kein Markisentuch mehr zu sehen. So kann dieses auch nicht mehr verschmutzen. Auch schlechte Witterung wie Sturm, Nässe oder Kälte kann der Wintergartenmarkise so nichts anhaben. Vom Prinzip und Aufbau her sind die kompletten Gelenkarme und das Markisentuch in der Hülse versteckt, die in der Rolle jeder Wintergartenmarkise integriert ist. Durch eine Abschlusskappe am Rand der Markise ist die Wintergartenmarkise komplett eingeschlossen und sicher verstaut. So kann der Wintergartenbeschattung, Schmutz und Staub nichts anhaben, weil dieser gar keine Möglichkeit hat, sich auf dem Stoff abzulagern.

Senkrechte Markisen sind eine besondere Markisenart, die senkrecht bzw. parallel an den Wintergartenfenstern angebracht werden und auf diese Weise für die nötige Wintergartenbeschattung des Innenraumes sorgen. Bei genauerer Betrachtung sind die Senkrechtmarkisen von der Funktion den gekannten Fallarmmarkisen recht ähnlich. Einzig und allein ein Unterschied besteht. Sie besitzen keine Ausfallarme, was ein Ausstellen der Wintergartenmarkise unmöglich macht. Da sie, wie gesagt, senkrecht montiert werden, haben sie auch eine Ähnlichkeit mit einer Fassadenmarkise. Diese werden in vormontierten Führungsschienen direkt auf den Fensterrahmen montiert, wo sie so ganz einfach in der Führung bedient werden können. Hierbei wird sehr oft eine Spanndrahtführung eingesetzt. Aufgrund dieser Technik ist es ohne Weiteres möglich, dies auch für größere Glasflächen an Wintergärten zur Wintergartenbeschattung zu nutzen. So bleibt auch die Sonnenbestrahlung von der Seite bei schrägem Sonneneinfall erträglich und die Wintergartenmarkise erfüllt nebenbei noch ihren dekorativen Zweck. Hat ein Wintergarten also relativ große Fensterfronten, die eine Wintergartenbeschattung benötigen, eignen sich die eben genannten Senkrechtmarkisen viel besser als die Gelenkarmmarkisen oder eine Kassettenmarkise. Ein weiterer Vorteil, der für eine Wintergartenmarkise im Allgemeinen spricht, ist, dass das Tuch, auch aufgrund der Tatsache, dass der Stoff fest gespannt ist, extrem lichtdurchlässig ist. Durch die Spannung wird diese Lichtdurchlässigkeit zusätzlich noch optimiert.

Große Fassadenmarkisen sind die einfachste Lösung für eine Wintergartenbeschattung, wenn der Wintergarten eine relativ große Glasfront besitzt. Dies ist meistens im gewerblichen Bereich der Fall, aber auch bei größeren Wintergartenanbauten können diese recht nützlich sein, wenn hier eine dementsprechende Glasfront vorhanden ist. Hier bietet diese eine optimale Wintergartenbeschattung. Fassadenmarkisen eignen sich hauptsächlich, sowohl für senkrechte, aber auch für schräge Fenster und Glasflächen. Diese folgen in erster Linie dem Verlauf der beschatteten Fassadenfläche, harmonisieren aber zusätzlich noch mit der Fassade. Auch hier werden für die Montage spezielle Führungsschienen direkt an der Außenfassade montiert, sodass die Führungsschienen vor dem Glas liegen. Hierdurch lässt sich die Wintergartenmarkise wunderbar über die Führungsschiene, sowie Rollen bedienen. So können sie am einfachsten per Funk oder Sensor gesteuert werden. Auf Knopfdruck werden diese spielerisch ein- und wieder ausgefahren. Fassadenmarkisen passen sich dem Bild der Fassade an und bilden ein einheitliches Bild der Fassade mit der Umgebung. Daher setzt man sie überwiegend bei großen Flächen als Sonnenschutz und Wintergartenbeschattung ein.

Hülsenmarkisen sind im engeren Sinn nichts anderes als die schon erwähnten Gelenkarmmarkisen bzw. die Kassettenmarkisen, wobei neben dem Aufbau auch die Funktionsweise sowie die Anwendungsmöglichkeiten gleich sind. Tatsächlich sind die Hülsenmarkisen speziell als Wintergartenbeschattung, aber auch als Sonnenschutz auf Terrassen und Balkonen zu finden, wobei die eigentlich Markise, bzw. das Markisentuch, generell über ein bis zwei oder aber auch mehr Gelenkarme aus- und wieder eingefahren werden kann. Das Prinzip der Hülsenmarkise ist ebenfalls das gleiche wie das einer Kassettenmarkise. Das Markisentuch liegt auf einer Markisenrolle und wird je nach Markisengröße manuell per Handkurbel oder aber mittels einem elektrischem Zusatzmotor sehr bequem aus- und wieder eingefahren. Die Gelenkarme der Hülsenmarkisen nutzen hierzu fast ausschließlich Gasdruckfedern aber vereinzelt auch Stahldruckfedern. Diverse Seilzüge sind zwar hierfür eigentlich nicht mehr üblich, kommen jedoch auf Wunsch des Kunden mitunter ebenfalls ab und an zum Einsatz. Auch hier kann die Wintergartenbeschattung ganz einfach nach den persönlichen Wünschen und Vorlieben gestaltet werden. Montiert werden die Hülsenmarkisen je nach Möglichkeit vor Ort direkt an der Decke bzw. an der Mauer. Zusätzlich werden noch, speziell für die sogenannten Sparrenbefestigungen, oftmals besondere Hülsen angeboten, die eine sichere Montage der Wintergartenmarkise möglich machen.

Montage einer Wintergartenmarkise für eine Wintergartenbeschattung Das eigentliche Funktions- oder, besser gesagt, das Montageprinzip der Wintergartenmarkise ist ebenfalls recht einfach erklärt. Die benötigen Führungsschienen werden dabei direkt auf der Glasfläche angebracht, wodurch die Wintergartenmarkise mittels Seil-, Ketten oder speziellen Bandzügen bewegt werden kann. Der Vorteil neben der Wintergartenbeschattung im herkömmlichen Sinn ist somit ebenfalls recht deutlich. Da sämtliche Führungsschienen auf der Innenseite bzw. Unterseite angebracht werden, können diesen, speziell schlechtere Witterungsverhältnisse nichts anhaben, was die Lebensdauer der Wintergartenmarkise positiv beeinflussen kann.

Grundsätzlich wird die Wintergartenmarkise individuell angefertigt, sodass auch eine Selbstmontage kein Problem darstellt. Eine ausführliche Montageanleitung wird meist mitgeliefert, damit dies auch für weniger geübte Handwerker durchaus zu bewerkstelligen ist. So ist eine ansprechende Wintergartenbeschattung kein Hexenwerk.

Wer sich ein Sonnensegel für die Wintergartenbeschattung anschaffen möchte, hat auch hier bei der Montage einiges zu beachten. Diese Sonnensegel wurden in erster Linie zur Abwendung von Sonnenschein bzw. Regen für größere Balkone, Dachgärten oder Terrassen entwickelt. Mittlerweile werden diese auch gern für die private Wintergartenbeschattung genutzt. Ein motorbetriebenes Faltsystem für das Segel wird entsprechend den Gegebenheiten vor Ort unter Beachtung des Sonnenstands tagsüber und der entsprechenden Hauptwindrichtung immer individuell nach den Bedürfnissen angefertigt. Auftretende Windlasten werden ganz einfach über einen eingebauten Federmechanismus ausgeglichen. Bei sehr großen Windgeschwindigkeiten wird das Beschattungssegel als Wintergartenmarkise meist automatisch per Elektromotor um eine zentrale Welle gewickelt, damit diese Art der Wintergartenbeschattung nicht beschädigt werden kann.

Diese Konstruktion besteht ganz einfach aus dem Antrieb mit passender Welle, einer Steuerung, einem Segel sowie Stützen und den dazugehörigen Befestigungen. Sinnvoll für eine richtige Stabilität sind vier Befestigungspunkte. Die Welle muss auf beiden Seiten per Stützen am Boden oder am Gemäuer des Wintergartens befestigt werden. Die zwei weiteren Segel-Enden werden an je einem weiteren Punkt sicher befestigt, denn dort treten bekanntermaßen die größten Zuglasten auf. Hier treten bis zu 70 kg Zugkraft an jedem Segelband auf. Es sollte so groß sein, dass es als Wintergartenbeschattung den gesamten Wintergarten auch dem Sonnenverlauf entsprechend, den kompletten Tag vor Sonne schützt.

Standardmäßig ist die optimale Befestigung von mindestens zwei Punkten am Gebäude und zwei weiteren Punkten an den Bodenhülsen abhängig. In der Sonnensegelwelle rollt ein Motor das Sonnensegel über die Welle automatisch ein, wenn die entsprechenden Windgeschwindigkeiten gemessen werden, die mit einem Windmesser geregelt werden können.

Unterschiedliche Windkräfte werden über ein spezielles Federungssystem abgefangen. Dieses Federungssystem ist über zahlreiche Rollen mit allen Segelenden verbunden und sorgt dadurch dafür, dass das Segel für die Wintergartenbeschattung stets straff gespannt und faltenfrei bleibt, bei plötzlich auftretenden Windböen aber auch nachgibt, was eine gewisse Flexibilität voraussetzt.

Das Segel besteht wie eine normale Wintergartenmarkise aus beschichtetem Markisengewebe oder aber auch aus PVC- Netzgeweben. Beides kann in mehreren unterschiedlichen Farben und Formen erworben werden. Für den elastischen Seilzug werden spezielle Seile aus dem widerstandsfähigen Karbon eingesetzt, für die tragenden Teile fast ausschließlich Stahl, meist sogar Nirosta-Stahl, dass, wie der Name schon vermuten lässt, nicht anfällig gegen Rost ist. Alle Antriebe sind zusätzlich praktischerweise mit einer Nothandkurbel ausgestattet. Gerade bei einem Stromausfall ist es somit problemlos möglich, das Segel mechanisch einzufahren, sodass die Wintergartenbeschattung keinen Schaden nehmen kann. Wenn gewünscht, kann das Sonnensegel auch mit einer Beleuchtung ausgestattet werden. Dies kommt aber wohl eher nur im gewerblichen Bereich in Betracht. Verwendet werden dabei meist bestimmte Halogenstrahler.

Die Besonderheiten eines Sonnensegels als Wintergartenbeschattung liegen klar auf der Hand. Das Segel kann neben dem Nutzen-Aspekt auch zu einem schmückenden Gestaltungselement werden. Außerdem wird jedes Segel ganz individuell an die vorliegenden architektonischen Gegebenheiten und die besonderen Bedürfnisse eines jeden Kunden angepasst. Deshalb sind, nachdem bauseitig die technischen Voraussetzungen für eine Wintergartenbeschattung abgeklärt wurden, die persönlichen Wünsche des Kunden gefragt. So kann zu den einzelnen Vorstellungen die optimale Ausrichtung und auch die Lage des zukünftigen Sonnensegels als Wintergartenmarkise mit dem potenziellen Kunden wunschgemäß geplant werden.

Das Sonnensegel muss aber nicht zwingend absolut symmetrisch zur Segelwelle, angeordnet sein. Man kann vom Gebäude sowie dem Grundstück, nicht immer eine Symmetrie voraussetzen, und muss dementsprechend darauf reagieren. Schließlich soll sich diese Art der Wintergartenbeschattung perfekt in die Umgebung einfügen. Durch Unebenheiten oder dergleichen muss manchmal mit asymmetrischen Segelmarkisen gearbeitet werden. Doch dies lockert die Umgebung eher auf und tut der Funktion in keinster Weise einen Abbruch.

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist bei einem Wintergarten, zusätzlich zur Wintergartenmarkise, nur die Fassade zu beschatten. Die Segel können auch extrem schräg montiert werden. Transparente Netzgewebe, die beispielsweise mit einer Aluminiumbedampfung angeboten werden, bieten eine weitere Anwendungsmöglichkeit. Je nach individueller Gewebestruktur und Art des Sonnensegels können die unterschiedlichsten Lichtspiele geschaffen werden. Bei einer Wintergartenbeschattung wird die Anlage von einem Licht- oder Windsensor automatisch gesteuert.



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